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Eine Notiz zur aktuellen Finanzkrise mit Blick auf das Grundeinkommen

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In Deutschland erleidet gegenwärtig eine erhebliche Zahl von einfachen Sparern und Anlegern schmerzliche Vermögensverluste aufgrund der Finanzkrise. Besonders bedauernswert sind dabei sicherlich diejenigen, die von öffentlich-rechtlich organisierten Sparkassen massenhaft ohne Hinweis auf das Totalausfallrisiko zur Altersvorsorge Lehman-Brothers Zertifikate und ähnliches als sichere Geldanlage verkauft bekamen, die heute wertlos sind.

"Die Krise der Arbeitsgesellschaft in Interviews mit Adoleszenten. Welche Auswirkungen hätte ein bedingungsloses Grundeinkommen auf ihr Leben?"

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Durch Anklicken des links zu sehenden Bildes lässt sich die Vorabversion eines Aufsatzes anzeigen und herunterladen, den Eva Daniels, Matthias Jung und der Autor anlässlich eines Workshops an der Universität Frankfurt/M. zum bedingungslosen Grundeinkommens verfasst haben.

Debatte in Namibia zum Ersten Zwischenbericht der Grundeinkommenspilotstudie

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Nach dem der erste Zwischenbericht der Projektverantwortlichen der Grundeinkommenspilotstudie in Namibia veröffentlicht wurde (Anfang Oktober 2008), geht der Streit zwischen Befürwortern und Kritikern des bedingungslosen Grundeinkommens in Namibia in die nächste Runde.

Das Ende der (bezahlten) Arbeit?

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Wenige Monate nach der Bundestagswahl (Sept. 2005) fand in Berlin unter dem Titel "Das Ende der (bezahlten) Arbeit?" auf Einladung der CDU eine öffentliche Diskussionsveranstaltung mit den beiden Ökonomen Jeremy Rifkin und Hans-Werner Sinn statt, die zu dieser Frage entgegengesetzte Positionen vertreten. Anscheinend hat sich in der Ruhe nach der Wahlkampfschlacht, die wie schon vorausgehende Male von der beschwörenden Parole "Arbeit hat Vorfahrt" geprägt war, bei CDU-Politikern das Bedürfnis eingestellt, über diese viele Energien bindende Prioritätensetzung doch noch einmal - außerhalb der Wahlrivalität - nachzudenken. So versammelten sich am 4. März 2006 Spitzenpolitiker dieser Partei zum "Berliner Gespräch", um gemeinsam mit der neuen Kanzlerin den Pro- und Kontra-Argumenten Rifkins und Sinns zu lauschen.

Grundeinkommenspilotprojekt in Namibia - erster Zwischenbericht

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Seit Anfang 2008 zahlt die "Basic Income Grant Coalition" von Namibia im Rahmen einer Pilotstudie jedem Bewohner der Gemeinde Otjivero/Omitara monatlich 100,- Namibische Dollar ohne jede Bedingung, und zwar für einen Zeitraum von zwei Jahren. Eine Gruppe von Wissenschaflern erforscht die Veränderungen, die diese Zahlung auf das Leben ihrer Empfänger hat. Nun ist der erste Zwischenbericht erschienen, der am 2.10.2008 in Windhoek vorgestellt wurde. (Artikel in der Allgemeinen Zeitung vom 3.10.2008)


“Towards a Basic Income Grant for All”, Basic Income Grant Pilot, Project Assessment Report, September 2008, authors: Claudia Haarmann, Dirk Haarmann, Herbert Jauch, Hilma Shindondola-Mote, Nicoli Nattrass, Michael Samson and Guy Standing. Herunterladen als pdf Datei

Videos zur Präsentation des Zwischenberichts: http://www.bignam.org/page4.html

Why people would not stop contributing ...

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Aufsatz:
Why people would not stop contributing if an unconditional basic income were introduced. An argumentation from within the Sociology of Religion. 6 Seiten, Frankfurt am Main: Hochschulpublikationen der Frankfurter Universität, 2008, URL: http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2008/5628/
Der kurze Aufsatz geht zurück auf einen Vortrag auf dem 12. Kongress des Basic Income Earth Network in Dublin 2008. Anzeigen

Voreingenommenheit im Gewande der Wissenschaft.

Zur „Würdigung“ des Grundeinkommensvorschlags im aktuellen Gutachten des Wissenschaftlichen Beirates beim Bundesministerium für Finanzen Im Gutachten des Wissenschaftlichen Beirates beim Bundesministerium für Finanzen zum Thema „Existenzsicherung und Erwerbsanreiz“ vom Mai 2008 gehen die Autoren auch auf den Vorschlag der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens ein. Statt diesen Reformansatz jedoch unvoreingenommen zu würdigen, bemessen sie ihn einfach nach ihren eigenen Kriterien, die sie von außen anlegen, sodass das negative Urteil am Ende faktisch vorprogrammiert ist.